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Von Porto aus ging es für uns mit dem Hyundai Santa Fe weiter auf unserem Roadtrip nach Sintra. Diese kleine gemütliche Bergstadt liegt ungefähr 25km von Lissabon entfernt und ist bei den Portugiesen sehr beliebt für einen Wochenendausflug. Wir schlängelten uns mit dem SUV durch die engen Bergstraßen und ich kann nur nochmals Danke an meinen Fahrlehrer Michael sagen, der mit mir damals Anfahren am Berg solange übte, bis ich schließlich verstanden hatte wann ich die Handbremse einsetzen muss.Der kleine verschlafene Ort zeigte sich bei unserer Ankunft von seiner besten Seite mit purem Sonnenschein und 26 Grad. Nachdem wir unser Gepäck abgelegt hatten gingen wir auf Erkundungstour. Durch Gassen und über Treppen gelangten wir ins kleine Stadtzentrum und machten dort einen Spaziergang entlang der Mosaik- und Alkoholgeschäften, die alle den portugiesischen Kirschlikör Ginjinha zur Degustation anboten. Sintra ist bekannt für seine jahrhundertealten Paläste und so ging unser nächster Halt zum Tourismusbüro, wo wir uns einen Überblick verschaffen konnten. Sehenswert sind auf jedenfall der Palacio da Pena, er wurde auf den Ruinen eines Klosters erichtet im Jahr 1840 von Ferdinand dem II., der Nationalpalast von Sintra, dies ist der ehemalige Königspalast in dem man sich über die Geschichte von Sintra informieren kann und dem Quinta da Regaleira.
Der Palast zählt mittlerweile zum Unesco Kulturerbe und beim Anblick des Anwesens, welches Anfang des 20.Jahrhunderts von António Augusto Carvalho Monteiro gebaut wurde verschlägt es einem glatt dem Atem. Da wir nur wenige Stunden Zeit hatten bevor wir zum Dinner wieder in unserem Hotel seien mussten entschieden wir uns für den Quinta da Regaleira. Ihn umgibt einfach eine mystische Aura und mit jedem Schritt, den wir über den feinen Sandweg gingen stellte sich bei uns die Urlaubsentspannung ein. Auf dem Areal befinden sich geheimnisvolle Brunnen, ein Labyrinthgarten und die Kapelle Santíssima Trindade. Von ihrer Krypta gelangt man durch eine Wendeltreppe in die Tiefen eines Brunnens, denn man durch Geheimgänge auf unterschiedlichen Ebenen wieder verlassen kann. Entlang von Palmen und Farnen gelangten wir zum Palast. Das im romanischen Stil erbaute Gebäude von Architekt Luigi Manini läd einen zum Träumen ein sobald man durch den Aufgang schreitet. Über einen Mosaikfußboden gelangt man ins Innere. Hier wird einem die Königsgeschichten zu Teil, die an den geschnitzten Holzdeckenverzierungen zu sehen sind. Wer sich dann mal wie ein Burgfräulein fühlen will der geht hinauf in die 3.Etage und macht es sich kurz gemütlich an einem der geöffneten Fenster, die einen hinreißenden Ausblick auf Sintra aufweisen. Wichtig zu wissen ist, dass ihr für euren Besuch im Palast unbedingt 1 bis 2 Stunden einplanen solltet.
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