Photo via VinylNoise
Manchmal da liegst du Nachts vorm Fernseher und zappst mal wieder durch alle Programme, weil irgendwie gerade kein gescheiter Film oder Serie läuft und bleibst an Talk Formaten hängen. So passiert an diesem Wochenende, denn dort begeistert die Hamburger Schnauze, Moderator aka Singstar Girl Ina Müller mit ihrer Sendung Inas Nacht mit prominenten Gästen. Das die liebe Ina auch immer Newcomer vorstellt, die ihren Weg im Musikbiz noch vor sich haben, macht diese Sendung noch umso interessanter. Dieses Mal zur Gast bei ihr war der 20 jährige Leo Standard aus Großbritannien. Dieser hat mich mit seiner Acoustic Performance und melancholische Gesang einfach gefesselt. Gerade in der Herbstzeit greife ich in meiner Musikkiste lieber zu Balladen und gefühlvollen Stücken. Leos Karriere begann wie es in der heutigen Generation gang und gäbe ist auf Youtube, denn dort entdeckte ihn sein Manager. 2013 erscheint bereits seine erste Debüt EP namens Notions und diese sorgt in UK für einiges Aufsehen. Es folgen weitere EPs, der große Durchbruch folgt 2016 als die BBC Radio ihn entdeckt und fördert, gemeinsam nahmen sie ein Special Folge auf und machte Leo bei einem größerem Publikum bekannt. Seine musikalische Einflüsse sieht er in den Sounds von Neil Young, Bon Iver, Paolo Nutini, Red Hot Chili Peppers und Coldplay. Leos Stimme klingt sehr rough und manchmal von Schmerz durchdrungen in Kombination mit Gitarrenriffs ist es genau diese Melodie, die einen tief berührt und ein gewisses Gefühl im Zuhörer auslösen. Im Music Monday hören wir heute seine Single 19, in der er von einer vergangenen Liebe spricht und diese sich wieder zurück wünscht. Im März ist Leo Standard auch in Deutschland unterwegs und macht halt in Berlin, hier spielt er im Musik und Frieden, Tickets gibt aktuell an allen Vorverkaufsstellen. Viel Spaß beim reinhören und eine angenehme Woche.
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