Music Monday with Selah Sue

Photo Credit by Warner Music Germany
Ok die Zeitumstellung haben wir hinter uns gelassen und doch läuft der Biorhythmus noch nicht so richtig im Takt. Zu Beginn dieser Woche so kurz vor den Osterfeiertagen darf es gerne bei mir etwas ruhiger sein und von daher habe ich für den heutigen Music Monday auch einen langsameren Track von der belgischen Sängerin Selah Sue rausgesucht. Die Karriere von Selah begann mit dem typischen Gitarrenunterricht und das Interesse zum texten von Songs mit 15 Jahren. Ihr eigener Musikgeschmack war zu dieser Zeit noch sehr Pop lastig mit den Hits der Spice Girls, die bei ihr im Discman duddelten. Das erste richtige Album an das sich Selah bewusst erinnert ist das der Reggae und R&B Künstlerin Lauryn Hill, die sie sich selbst gekauft hat.
Mit 17 Jahren wird die Nachwuchskünstlerin Selah während eines Konzerts von Pop Balladen Artist Milow entdeckt und bekam mit Anfang 20 ihren ersten Plattenvertrag. Ihre ersten beiden Singles Raggamuffin und Crazy Vibes hielten sich lange in den holländischen und belgischen Charts. Sie veröffentlicht ihr erstes Album Rarirties und ging zweieinhalb Jahre lang auf Welttournee. Nach dem vielen Reisen brauchte sie erstmal eine Auszeit für vier Monate und arbeitet in dieser Zeit intensiv an ihrem neuen Album Reason , welches bei uns vor drei Tagen im Handel erschienen ist. Die Aufnahmen zum neuen Album sind in Belgien, London, Jamaica und Los Angeles enstanden. Wie es ist das Album an sovielen Orten zu produzieren beschreibt Selah wie folgt: „Ursprünglich war es nicht geplant, dass ich überall hinreise. Nachdem ich meine Songs geschrieben hatte, musste ich jedoch eine Weile warten, bis meine Produzenten zur Verfügung standen. Also sagte mein Label, „Okay, wir schicken dich zu einigen Schreibcamps, wo du mit verschiedenen Produzenten zusammenarbeiten kannst und dann schauen kannst, mit wem es läuft“. Es gab ein paar Produzenten in London, also reiste ich nach London und schrieb dort ein paar Songs. Dann gab es einen Produzenten in Jamaika, also schrieb ich auch dort einen Song. Ein Produzent war in L.A., also reiste ich auch dorthin. So entstand das Album an all diesen Ort.“ Der Sound von Reason lässt sich als einen wilden Electro Soul beschreiben der manchmal laut und leise zugleich seien kann. Wer die Sängerin live erleben möchte muss sich leider etwas gedulden, denn weitere Gig Termine in Deutschland stehen zur Zeit noch nicht auf der Tourliste. Allerdings spielt sie für ein paar Tage Polen (Warschau 28.Mai, Lodz 31.Mai, Danzig 03.Juni) und wer schnell genug ist kann sich hier noch Tickets sichern. Im Music Monday hören wir heute die Single Alone, welche ein wenig nach 80 er Disco Beats gepaart mit melancholischen Texten, welche sich perfekt zum Nachdenken und Träumen eignen.

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